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Mittwoch, 25. Januar 2017

Wieso ausreichend Schlaf für Sportler so wichtig ist

Der Fitness-Lifestyle ist im Alltag angekommen - so viele Menschen wie nie zuvor beschäftigen sich mit einer gesunden Ernährung und achten darauf, regelmäßig Sport zu treiben. Doch zu einem ,,healthy Lifestyle" gehört neben guten Lebensmitteln und regelmäßigen Workouts auch noch ein dritter Punkt, der häufig vernachlässigt wird: Der Schlaf!

Klar, wer viel Sport treibt und sich dann neben Arbeit oder Studium auch noch ums Vorkochen seiner gesunden Gerichte kümmern muss, der spart lieber am Schlaf, wenn er zusätzlich auch mit seinen Freunden noch etwas erleben möchte. Doch wie gesagt, ist der Faktor Schlaf immens wichtig für einen gesunden Körper und die Regeneration - und sollte so konsequent wie eine Trainingseinheit eingeplant und durchgezogen werden!


Was passiert beim schlafen?
In der Schlafphase werden Wachstumshormone ausgeschüttet, welche das Muskelwachstum, den Knochenbau und die Fettverbrennung anregen und Schäden in den Muskeln reparieren. Diese Schäden sind nicht immer spürbar, doch während jedem Training reißen deine Muskeln etwas ein, um dann in der Regenerationsphase wieder stärker zusammen zu wachsen.

Wie lange sollte man schlafen?
Für Sportler werden Schlafzeiten von etwa 7-9 Stunden empfohlen, wobei jeder für sich selbt herausfinden muss, wie viel Schlaf er benötigt. Wer etwa 20 Minuten nach dem Zubettgehen einschläft und morgens bereits vor dem Klingeln des Weckers aufwacht, kann sich sicher sein, dass er genug geschlafen hat. Wer allerdings abends sofort einschläft und beim Klingeln des Weckers so gar nicht aus den Federn kommt, der sollte sein Schlafpensum deutlich erhöhen.


Ein Nickerchen zwischendurch tut's auch!
Power-Napping kennen wir vor allem aus dem japanischen Berufsalltag, in dem die Mittagspausen für ein kurzes, kräftespendendes Mittagsschläfchen genutzt wird. Aber auch uns Sportlern kann ein kurzer Schlaf extrem zu Gute kommen, denn bereits ein 20-minütiges Nickerchen nach dem Training sorgt dafür, dass Fett in Muskeln umgewandelt wird. Die kurze Schlafeinheit senkt dabei den Cortisonspiegel und reduziert so das Stresshormon, welches muskelabbauend wirkt.
Freitag, 20. Januar 2017

Die erste Nachricht

Und da ist sie dann plötzlich - die erste Nachricht seit der Trennung. Steht einfach ungefragt auf deinem Bildschirm. Und man hätte es eigentlich ahnen können, dass es genau jetzt passiert, denn natürlich kommen diese ersten Nachrichten immer dann, wenn man überhaupt nicht mit ihnen rechnet. Das scheint so eine Art Gesetzgebung bei Trennung zu sein. So wie es garantiert passieren wird, dass du den Anderen genau dann triffst, wenn du es mal einen halben Tag geschafft hast, nicht mehr an ihn zu denken. Und höchstwahrscheinlich nicht am aller tollsten aussiehst.


Ein Name, ein kleiner Schreck, ein bisschen Herzklopfen beim Öffnen. Die Zeilen liest du derart schnell runter, dass du gar nicht weißt, was eigentlich drin steht. Also noch einmal lesen und noch einmal. Ein weiteres Gesetz: Diese Nachricht wird dich kurz zurückwerfen. Ganz egal, wie stabil du davor warst. Vielleicht wird sie ein altbekanntes Gefühl wieder hervorbringen und du weißt plötzlich wieder, wie es sich anfühlt, auf den Anderen wütend zu sein. Wie es ist, wegen ihm traurig zu sein. Außer sich zu sein. Im ungünstigsten Fall wirst du ihm wieder sehr nah kommen - und wissen, wie es sich anfühlt, diesen Menschen zu lieben. Das kommt natürlich auch sehr auf den Inhalt an. In so einer ersten Nachricht kann eben potenziell auch alles stehen. Dafür gibt es keinerlei Gesetze oder vorgespeicherte SMS-Entwürfe. Von ,,Ich liebe dich immer noch" bis ,,Ich werde heiraten!" ist erst einmal alles möglich. Und dementsprechend groß ist auch die Aufregung.

Nach dem Lesen hat man drei Möglichkeiten: Gar nicht zu antworten, ganz ehrlich zu antworten, wie man sich wirklich fühlt oder die Version von sich antworten zu lassen, die schon über allem steht. Viele Menschen raten ja, dass man bevor man etwas schreibt, aus dem sich all die Wut und Verletzung herauslesen lässt, lieber gar nicht schreibt. Generell sind das auch die Nachrichten, die man später bereut. Manchmal nur zweieinhalb Minuten später. Wenn es allerdings hilft und irgendetwas besser macht, dann sollte man das machen. Ich bin eher dafür, die Gefühle immer bei dem Menschen abzuladen, der sie ausgelöst hat. Und was soll all der falsche Stolz - vor allem jetzt zum Schluss. Es war doch nie egaler, was der Andere denkt.


Es ist aber auch gemein. Erste Nachrichten können heute jederzeit - um vier Uhr morgens betrunken auf dem Nachhauseweg, auf einer langweiligen Zugfahrt oder während dem Familienfest, auf dem man sich dann doch ein bisschen einsam fühlt, getippt werden. Es ist so einfach. Niemand muss mehr den Mut haben, eine Nummer zu wählen. Niemand muss sich mehr wirklich mit dem Anderen konfrontieren. Denn da von wütenden, verletzten, traurigen oder beleidigenden Antworten in der Regel abgeraten wird, bekommt der Andere, wenn er überhaupt eine Antwort bekommt, ein positives bis neutrales Feedback. Zudem kann man stundenlang überlegen, was man denn nun wie zurückschreibt. Das ist natürlich eine absolut verfälschte Reaktion. Und so bleibt jeder heute irgendwie alleine mit seiner ersten Nachricht - egal, ob man Verfasser ist oder Empfänger. Und damit natürlich auch mit den Gefühlen, die sie ausgelöst hat.